Saisonalität, der Motor einer authentischen und verantwortungsvollen Gastronomie bei Acolytes


Bei Acolytes zählt jedes Produkt. Hinter jedem Teller steht eine überlegte Wahl, ein starkes Engagement, die Natur und die Menschen, die die Zutaten anbauen, züchten und verarbeiten, zu respektieren. Es ist weit mehr als Küche – es ist eine Ethik, die lange vor dem Anrichten beginnt.

Saisonalität steht im Mittelpunkt der Philosophie von Acolytes. Für Küchenchef Lucas Engel geht es nicht nur darum, dem Kalender zu folgen, sondern die natürlichen Zyklen voll anzunehmen. Gemüse, Obst, Fisch, Kräuter – alles wird je nach Angebot von Erde und Meer im Verlauf der Monate ausgewählt.

Verschwendung wird auf ein Minimum reduziert, mit dem ständigen Anliegen, jeden Teil des Produkts zu verwerten. Karotten- oder Sellerieschalen zum Beispiel landen nicht im Müll, sondern werden zu Gewürzen, die die Teller veredeln und Kreativität im Dienst von Geschmack und Umwelt zeigen.

Das Engagement von Acolytes spiegelt sich auch in der Beschaffung wider. Die große Mehrheit der Produkte stammt aus Frankreich, mit besonderem Schwerpunkt auf kurzen Lieferketten und lokalen Produzenten. Selbst Meeresfrüchte werden so lokal wie möglich ausgewählt, wobei der Atlantik bevorzugt wird, wenn möglich.

Kaffee und Tee, die für das gemeinsame Essen unverzichtbar sind, werden ebenfalls sorgfältig ausgesucht: lokal geröstet und getrocknet, verlängern sie das Erlebnis einer Küche, die in ihrem Gebiet verwurzelt und sich ihrer Wirkung bewusst ist.

Mit der geplanten Eröffnung im Juli 2025 verspricht Acolytes ein kulinarisches Abenteuer in perfekter Harmonie mit den Jahreszeiten. Mittags laden zwei einzigartige Menüs mit 4 oder 5 Gängen dazu ein, die Frische und Großzügigkeit der schönen Tage zu entdecken. Abends geht die Reise mit 6 oder 7 ausgewogenen und emotional reichen Gängen weiter.

Der Sommelier begleitet jedes Gericht mit sorgfältig ausgewählten Weinbegleitungen oder personalisierten Glasverkostungen, um die Arbeit des Küchenchefs zu veredeln.

Für Lucas Engel bemisst sich Großzügigkeit am Tisch nicht an der Menge, sondern an der Qualität der Beziehung. „Was mich berührt, ist der Austausch, das gegenseitige Verstehen. Ich erkläre gerne, was in der Küche passiert, erzähle die Technik, biete eine Entdeckung an, frage nach dem Eindruck. Dort erhält die Küche ihren Sinn: in der Verbindung.“

Jedes Detail zählt, doch oft ist es das Immaterielle, das am meisten beeindruckt: die Aufmerksamkeit des Küchenchefs, ein geteilter Rat, ein ehrlicher Blick.

Der Weg von Lucas Engel ist auch eine Inspirationsquelle. Seine Kindheitserinnerungen sind geprägt von einfachen, authentischen Eintöpfen, die seine Großmutter weitergab, in denen Geduld und Geschmack eine zentrale Rolle spielten. Diese kulinarische Erinnerung nährt seine heutige Küche, die großzügig und auf Emotionen ausgerichtet ist.

Darüber hinaus liebt Lucas die Arbeit mit aromatischen Kräutern, echten Verbündeten, um ein gewöhnliches Gemüse in ein lebendiges und erneuertes sensorisches Erlebnis zu verwandeln. Er pflegt diese Leidenschaft, beobachtet ihr Wachstum, ihren Duft, ihr unendliches Versprechen.

Offen für die Welt schöpft der Koch auch aus internationalen Küchen, mit dem ständigen Wunsch, Kulturen zu entdecken und zu verstehen: „Was anderswo passiert, interessiert mich am meisten.“